Während sich die Technik von Konsolen  und die erzählerischen Möglichkeiten von Computerspielen sich in den letzten Jahren explosionsartig positiv entwickelten, blieb das Bild des Nutzers solcher Angebote oft gleich schlecht: Anfang 20, Single, männlich und der sportlichen Betätigung nicht unbedingt zugeneigt.

Während die Vorurteile über das Alter und Geschlecht noch stimmen mögen, ist es fast schon unverschämt bei den besten Computerspielern der Welt nicht die Bezeichnung „Sportler“ zu verwenden.

Prof. Dr. Ingo Froböse, Professor an der deutschen Sporthochschule in Köln, versucht mit den Vorurteilen aufzuräumen und zieht Parallelen zwischen etablierten Sportarten und dem professionellen Computerspielen, auch eSports genannt: „Betrachtet man die kognitiven und mentalen Anforderungen wie schnelle Reaktionen, Antizipation und Taktik, so werden einige Parallelen zum ‚richtigen‘ Sport deutlich. “

Und genau dieser eSport entwickelt sich genau vor unseren Augen zu einem attraktiven Markt für Sponsoren aller Art: So existieren weltweit ungefähr 345 Millionen eSport-Enthusiasten. Sie haben oft ein höheres Haushaltseinkommen als durchschnittliche Sportfans, was sich 2015 in einem Jahresumsatz von 463 Millionen US-Dollar äußerst bemerkbar machte. Der Gesamtumsatz wird voraussichtlich auf 1 Milliarde US-Dollar bis Ende 2019 ansteigen.
In den letzten Jahren ist der eSport auch in den großen Hallen dieser Welt angekommen: So konnte man im Sommer 2016 die Lanxess-Arena in Köln an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis auf den letzten Platz füllen. Die „ESL-One“ getauften Final-Turniere der populärsten Computerspiele ziehen die Massen regelrecht an.
Wer nicht vor Ort sein konnte, verfolgte die Spiele einfach über diverse Internet-Streams. Die Zuschauerzahlen erreichten hier in der Spitze 20 Millionen.

85% aller eSports-Fans verfolgen außerdem den von Froböse angesprochenen „klassischen“ Sport regelmäßig im Fernsehen. Fans eines eSport-Teams können also bei idealer Aussteuerung ebenfalls Fan eines Fußballteams des selben Vereins werden. Dieses Potenzial haben viele professionelle Sportvereine erkannt und sind förmlich einem Kaufrausch verfallen. Den Anfang in Deutschland machte der FC Schalke 04, der ein ganzes Team des Spiels „League of Legends“ unter Vertrag nahm. Es folgte der VFL Wolfsburg, der gleich zwei professionelle FIFA-Spieler verpflichtete. David „Davebtw“ Bytheway und Benedikt „SALZ0R“ Saltzer tragen bei allen öffentlichen Auftritten das Trikot des VFL und repräsentieren so den Verein auf einer völlig neuen Ebene. Die Grenzen zwischen virtuellem und physischem Fußball verschwimmen auf diese Weise immer mehr.

So sind folgende Vereine ebenfalls im eSports aktiv (Auswahl):

  • Paris Saint-Germain
  • Philadelphia 76ers
  • Manchester City
  • West Ham United
  • FC Valencia

Neben professionellen Sportteams steigen auch große Unternehmen in das Geschäft der virtuellen Wettkämpfe ein. So unterhalten zum Beispiel Eletronik-Hersteller Euronics und der Online-Shop Planetkey.de eigene Teams, um ihre Marke national und international weiter zu stärken.

Da auch wir bei Sponsoo gerne mal eine Runde an der Konsole oder am Computer spielen, hoffen wir das ein oder andere Problem aus dem Weg geräumt zu haben und wünschen euch noch ganz viel Spaß beim geselligen Daddeln!

 

Wenn Sie Interesse haben, Spieler oder Clans aus dem eSport für Ihren Marketing-Mix einzusetzen, nehmen Sie gerne per E-Mail an support@sponsoo.de unverbindlich Kontakt mit uns auf, oder klicken Sie sich durch unsere Datenbank. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl von passenden Sport-Projekten. Unsere Datenbank mit Größen der Szene, darunter KuroKy und sein aktuelles Team Liquid,  bieten dabei eine reichhaltige Auswahl an spannenden Möglichkeiten.