Als Sponsoring-Portal für alle Sportler haben wir uns dieses Wochenende besonders gefreut, dass dank Angelique Kerber und der Deutschen Handball-Nationalmannschaft auch mal andere Sportarten als Fußball im Mittelpunkt standen. Versteht uns nicht falsch: Wir lieben Fußball, haben Dauerkarten fürs Stadion und spielen selbst im Verein. Trotzdem finden wir es ungerecht, dass sportliche Leistungen in anderen Sportarten oft nicht die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.

Raphael Brinkert, der Geschäftsführer unserer Partner-Agentur Jung von Matt/sports, fragt sich auf Facebook und in seiner Horizont-Kolumne zu Recht, wie nachhaltig die plötzliche Sport-Begeisterung ist. Sobald die sportlichen Leistungen „stammplatztauglich“ sind, ist auf einmal jeder Tennis- oder Handball-Fan – und ist das natürlich auch schon immer gewesen. Trotzdem fällt es den meisten dieser neuen Fans schwer, auch nur einen Spieler aus dem Kader der Nationalmannschaft zu nennen…

MEIN UNWORT DES JAHRES: JUBELBÜRGERFußball, Tennis, Handball, Hockey – die Liste lässt sich wunderbar fortführen….

Posted by Raphael Brinkert on Friday, January 29, 2016

Fairerweise muss man zugeben, dass es häufig herausragende Einzel-Erfolge sind, die aus passiv Sportinteressierten langfristig echte Fans machen. Boris Beckers Wimbledon-Sieg 1985 hat von heute auf morgen einen Tennis-Boom in Deutschland ausgelöst, der – gefüttert von weiteren Erfolgen – bis zum Ende der 90er Jahre anhielt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner und viele andere die Hoffnung hegen, dass sich der Effekt nach Kerbers Sieg wiederholt.

Wer Gefallen am Tennis gefunden hat, muss auf Angelique Kerbers nächsten Auftritt jedenfalls nicht lange warten. In der ersten Runde des Fed Cups kämpfen die deutschen Tennis-Damen am kommenden Wochenende gegen die Schweiz um den Halbfinal-Einzug. Die Halle in Leipzig ist ausverkauft, die Partien werden live auf ran.de und im Fernsehen auf SAT.1 Gold übertragen. Auch im Handball geht es bereits am 10. Februar mit dem Rückrundenstart der DKB-Handball-Bundesliga weiter. Abseits von Handball und Tennis steht vom 11. bis zum 21. Februar zum Beispiel die Bob und Skeleton Weltmeisterschaft auf dem Programm (mit unseren amtierenden Weltmeistern vom Bobteam Max Arndt).

Spannenden Sport gibt es also genug zu sehen, egal ob im Fernsehen oder live am Spielfeld / auf dem Platz / an der Eisbahn / etc… Insofern wird sich auch schnell zeigen, ob die neue Sportbegeisterung wirklich nachhaltig ist. Wir sind gespannt!

Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns, von euch zu hören!