Wenn Du diesen Blog schon etwas länger verfolgst, ist Dir bestimmt schon aufgefallen, dass das Sponsoo-Team auch gerne mal die ein oder andere Stunde vor der Spielkonsole verbringt. Das Steuern von virtuellen Helden durch spannende Abenteuer oder das Besiegen eines Kollegen in einer heißen FIFA-Schlacht machen einfach viel zu viel Spaß, als dass man leicht darauf verzichten könnte.
Diese Einstellung teilen wir mit  ungefähr 1,8 Milliarden Menschen weltweit, die regelmäßig Videospiele spielen.
Allein der Big-Player auf dem Markt der Sportspiele, FIFA, hat mit der Ausgabe „FIFA 16“ allein für Sony’s Playstation 4 rund 7 Millionen Einheiten  absetzen können. Diese 7 Millionen Menschen spielen das Spiel nicht selten mit Freunden zu Hause oder auf extra dafür veranstalteten FIFA-Partys, sodass im Endeffekt noch viele weitere Millionen Menschen erreicht werden. Professionelle Spieler wie der Sponsoo-Athlet Tim Heckenkamp spielen FIFA sogar um Geldbeträge und machen die Werbemittel sogar noch auf einer großen Bühne einer breiten Masse zugänglich.
Dies macht Videospiele zu einem hochinteressanten Objekt für werbetreibende Firmen.

Man unterscheidet im allgemeinen unter drei verschiedenen Arten des In-Game-Advertising:

"I am Legend" - Poster im Spiel Battlefield 2124

„I am Legend“ – Poster im Spiel Battlefield 2124

Dynamisches In-Game Advertising: 

Beim DIGA können Werbemittel in Echtzeit auf verfügbaren Flächen wie zum Beispiel Poster, Werbebanner oder große Plakate erscheinen. Wichtige Marketingaspekte wie Geo-Targeting, sowie das gezielte Ausspielen der Werbemittel nach Tageszeit und Zielgruppe machen dynamisches In-Game Advertising extrem interessant für Firmen. Der Tausender-Kontakt-Preis (TKP) beträgt beim Dynamischen In-Game-Advertising zwischen 4 und 12 Dollar, je nach Platzierung und Attraktivität des Videospiels,  in dessen Umfeld geworben wird.

"Barclays" - Banner im Spiel FIFA 16

„Barclays“ – Banner im Spiel FIFA 16

Statisches In-Game Advertising:

Im statistischen In-Game Advertising (SIGA) werden, wie der Name schon vermuten lässt, die Werbemittel direkt bei der Programmierung des Spiels integriert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Bandenwerbung im eingangs angesprochenen Sportspiel FIFA. Die Firmen kontaktieren die Hersteller bereits vor dem Release und lassen ihre Werbung entsprechend implementieren. Spieler sehen so die gesamte Saison über in allen Modi, sei es im beliebten Ultimate Team, im Karrieremodus oder im Pro-Club Wettbewerb, die Werbung der Kunden innerhalb des Spiels.
Die Abrechnung läuft hier meist über einen Pauschalpreis ab. Dieser richtet sich nach der Größe des Spiels, der erwarteten Absatzzahl und dem Rahmen der Integration. Bei FIFA kann hier schon ein Preis um 500.000 Euro veranschlagt werden.

Szene aus dem "MC Donalds Videogame"

Ausschnitt aus dem „MC Donald’s Videogame“

Advergaming: 

Beim Advergaming werden Spiele von Grund auf mit der Intention des Daseins als interaktives Werbemittel programmiert. Firmen können so sich selbst, oder ein Produkt auf digitaler Ebene und auf direktem Wege an den Verbraucher vermarkten. Es ist sehr eng mit dem statischen In-Game-Advertising verknüpft, erfordert jedoch weitaus mehr Programmieraufwand und zusätzliche Kosten durch beispielsweise das Beauftragen einer Agentur.
Funktionierende Spiele können Millionenbeträge kosten, wenn man Sie denn auf die großen Plattformen bringen möchte. Kleinere Apps und Flash-Games können allerdings für weitaus weniger Geld entwickelt werden.

Diverse e-Sportler präsentieren Computerspiele auf einer internationalen Bühne. Sponsoren erreichen durch In-Game Advertising eine hohe Reichweite. Nehmen Sie gerne per E-Mail an support@sponsoo.de unverbindlich Kontakt mit uns auf, oder klicken Sie sich durch unsere Datenbank.
Wir beraten Sie bei der Auswahl der Sportler gerne.