Endlich wieder Laufsaison! Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und damit auch die Motivation die eigenen Laufschuhe zu schnüren. In Hamburg joggen wieder viele Menschen um die Alster, und auch der schöne Stadtpark wird häufiger von Freizeitsportlern frequentiert.
Auch die Sportartikelhersteller stehen wieder bereit, denn mit den großen Events lässt sich eine Menge Umsatz erwirtschaften. Laut der Wirtschaftswoche beträgt der Umsatz mit Laufschuhen allein in Deutschland rund 300 Millionen Euro pro Jahr.
Für uns Grund genug, euch nicht unvorbereitet in die neue Saison schicken. Wir haben spannende Geschichten rund um die größten Events und damit verbundene Marketing-Maßnahmen gesammelt.

Der HaSpa Marathon Hamburg – Laufen bei Schietwetter

Unter dem Motto „Run the Blue Line“ versammeln sich auch dieses Jahr wieder rund 25.000 Athleten in der Hansestadt um zusammen die 42,195 Kilometer zu bewältigen.  Der größte Frühjahrsmarathon Deutschlands ist mit der Rekordzeit von 2:05:30 einer der schnellsten weltweit. Angeschlossen hieran ist am Freitag vor dem Lauf eine große Messe, auf der sich die Athleten über die neusten Trends  informieren können.
Auch einer unserer Sponsoo-Mitarbeiter wird sich nach langer Vorbereitung und vielen gesunden Mittagspausen auf die Strecke wagen – Anfeuerungsrufe und bemalte Schilder in den Sponsoo-Farben sind natürlich gerne gesehen!

 

Der Berlin Marathon – die Weltrekordstrecke

Das Rennen in Berlin gilt als das Schnellste weltweit. Jahr für Jahr purzeln hier neue Rekorde. In den letzten 10 Jahren wurde die Bestzeit 5 (!) mal verbessert – und das immer in der Hauptstadt. Den aktuellen Weltrekord hält der Kenianer Dennis Kimetto, der nach nur 2:02:57 die Ziellinie kurz hinter dem Brandenburger Tor überquerte. Er tat dies als erster Mensch unter der magischen Marke von 2:03:00. Im vergangenen Jahr schickte sich Langstrecken-Legende Kenenisa Bekele an, den Weltrekord an sich zu reißen. Nach einem atemberaubenden Rennen scheiterte der dreifache Olympiasieger allerdings hauchdünn: Es fehlten ihm nur sieben Sekunden zum Rekord.
Man darf also sehr gespannt sein, ob die Berliner dieses Jahr (endlich) wieder einen neuen Weltrekord in ihrer Stadt bejubeln dürfen.

Der New York City Marathon – The Big One

Überlassen wir es einfach den Amerikanern, die größten Sportveranstaltungen dieser Welt zu organisieren. Neben dem Super Bowl, seines Zeichens das größte Profisport-Event des Jahres, tragen Sie auch das größte Breitensport-Ereignis im Laufsport aus: Den legendären New York Marathon. Stolze 50.896 Teilnehmer machten sich 2016 auf die sportliche Sightseeing-Tour. Nach dem Start auf der Staten Island, geht es durch Brooklyn und Queens, ehe man nach einem Abstecher in die Bronx die berühmte „Fifth Avenue“ erreicht. Die Strecke führt einmal komplett durch den Central Park, in dem sich auch die Ziellinie befindet. Neben dem stolzen Startgeld von rund 400 Dollar, enstehen für einen Großteil der Teilnehmer weitere Kosten für Anreise und Hotel. Eine Teilnahme am New York City Marathon ist oftmals ein Kurzurlaub, mit einem Tick mehr Sport als sonst.

Marketing beim Marathon: DO!

Am ersten Mai-Wochenende wollen Eliud Kipchoge aus Kenia, Lelisa Desisa aus Äthiopien und Zersenay Tadese aus Eritrea das Unmögliche schaffen: Ein Marathon unter 2 Stunden. Hierfür müsste jeder der 42 Kilometer rund 5 Sekunden schneller gelaufen werden als jemals zuvor. Ein Team aus Läufern und Wissenschaftlern, die unter anderem die Ernährung, das Training und die Umgebung der Läufer mit einer ungeheuren Genauigkeit überwachen, wollen dieses Mammut-Projekt stemmen. Hinter der Aktion steht der Sportartikel-Riese Nike, der mit dem Projekt die Aufmerksamkeit aller Laufinteressierten auf sich ziehen möchte. Extra für das Projekt hat Nike drei neue Schuhe entwickelt, die den Läufer schneller machen sollen als jemals zuvor. So wurden zum ersten mal Carbonfasern in die Spike-Platten der Schuhe eingebaut. Gelingt das Projekt, werden sich die Schuhe wahrscheinlich unheimlich gut verkaufen. Und selbst wenn es Kipchoge, Desisa und Tadese nicht schaffen sollten: Nike hätte extrem wertvolles Content-Marketing betrieben und ihr aufregendes Markenimage weiter geschärft.
Darüber Hinaus haben wir in einem früheren Beitrag bereits ein spannendes Ambush-Marketing Beispiel im Rahmen eines Marathons vorgestellt.

Marketing beim Marathon: DON’T!

Konkurrent Adidas bekleckerte sich allerdings nicht gerade mit Ruhm, als man vergangene Woche folgende E-Mail an die Teilnehmer des „Boston Marathon“ schrieb:

„Congratulations on surviving the Boston Marathon. You are Boston Strong! – What’s Next?“

 

Der Gebrauch des Wortes „überleben“ ist in Anbetracht der Anschläge auf den Lauf vor vier Jahren sehr unglücklich, und führte prompt zu einer offiziellen Entschuldigung von Seiten des Konzerns. Besonders pikant ist die Tatsache, dass Adidas mit der E-Mail den Verkauf von Sportartikeln weiter promoten wollte.
Diese Aktion kann man ohne Bedenken direkt in die Kategorie der Marketing-Dont’s einordnen.

Sponsoo hilft gerne bei der Umsetzung von Marketing-Do’s für ihr Unternehmen. Bei über 6.000 Sportlern ist bestimmt auch der passende Läufer für ihren Mix dabei! Nehmen Sie gerne per E-Mail an support@sponsoo.de unverbindlich Kontakt mit uns auf, oder klicken Sie sich durch unsere Datenbank.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl von passenden Sport-Projekten.