Schmuckdesigner, Model, Moderator. All das sind die klassischen Berufe, die ehemalige Sportler nach ihrer Laufbahn in Angriff nehmen. Noch spannender und lukrativer ist meist nur ein Ausflug in das Film- und Fernsehgeschäft.  Weltstars wie der Engländer David Beckham, der sich zur Zeit auf eine Rolle im Film „King Arthur“ vorbereitet, probieren sich gerne nach der aktiven Laufbahn vor der Kamera. Aber auch in Deutschland gibt es einige Athleten, die sich sogar noch während ihrer aktiven Laufbahn als Schauspieler und Show-Teilnehmer in diversen Produktionen versuchen.
Die Sponsoo-Redaktion stellt euch im Folgenden fünf Sportler vor, denen der eigene Sport nicht genug ist.

Michael Smolik

Michael Smolik wird aufgrund seines Kampfstils auch als „The Flying Badboy“ bezeichnet. Er konnte vergangenes Wochenende seinen Kickbox-WM-Titel im Schwergewicht gegen den Spanier David Trallero in vernichtender Manier verteidigen.  Bereits in der ersten Minute der zweiten Runde traf ein Kick des Crailsheimers ins Schwarze und knockte Trallero sofort aus.  Es war Sieg Nummer 25 in Kampf Nummer 25.
Um überhaupt soweit zu kommen, gab Smolik Anfang 2015 seinen Beruf als Polizist auf, um sich voll und ganz auf die Profikarriere konzentrieren zu können. Diese Vergangenheit verschaffte ihm eine Rolle in der Sat1-Soap „Die Ruhrpottwache“, in der echte Kriminalfälle mit Laiendarstellern nacherzählt werden.  Smolik spielt sich als Polizist selbst und verrät, dass man sich im Ernstfall nicht scheuen sollte die Polizei zu rufen. „Das ist unser Beruf, irgendwann könnte es Leben retten“. Ein echter Champion eben. Im Ring und auf Streife.

Susi Kentikian

Wir bleiben gleich im Kampfsport.  Susi Kentikian kam im Alter von nur 5 Jahren aus Armenien nach Deutschland.
Nach langen Jahren der Unsicherheit über ihr Bleiberecht und Stationen in Moldawien und Russland kam Sie mit 12 Jahren zum Boxen.
Zwischen 2001 und 2004 war Kentikian Hamburger Juniorenmeisterin. Da sie zu der Zeit nur den Status einer „geduldeten Asylbewerberin“ innehatte, konnte Sie nicht außerhalb der Grenzen Hamburgs zu Kämpfen antreten. Ein Profivertrag im Jahre 2005 löste schließlich dieses Problem und eine steile Karriere im Boxen begann.  Nach 39 Kämpfen stehen 36 Siege zu Buche, davon 17 durch K.O. Kentikian ist amtierende WIBF Weltmeisterin im Fliegengewicht. Die Aggressivität und die beeindruckende Kampfstatistik brachten ihr schon früh den Spitznamen „Killer Queen“ ein, mit dem sie in diversen Kämpfen antrat.
Zur Zeit ist sie außerdem in der RTL-Tanzshow Let’s Dance zu sehen. In den beiden bisher ausgestrahlten Folgen konnten Sie und ihr Partner Robert Beitsch bereits die Herzen der Fans erobern.

Nick Hein

Beim Lesen dieses Artikels könnte der Eindruck entstehen, dass Kampfsportler gerne mit Auftritten vor der Kamera flirten. Unser nächstes Beispiel kommt aus den Mixed-Martial-Arts (MMA) Sport. Es ist der „Sergeant“ Nick Hein.  Nick ist, genauso wie Michael Smolik, ein ehemaliger Polizist. Er war während der Silvesternacht in Köln im Einsatz und veröffentlichte über diese Zeit jüngst ein Buch mit dem Titel „Polizei am Limit“.  Ein absolutes Multitalent also.  Ganz nebenbei kämpft er noch für die UFC in den USA mit einer aktuellen Kampfstatistik von 14 – 1 – 2 , und hat bereits eine Staffel der Reality-TV-Persiflage „Diese Kaminskis“ gedreht.  Im Stile der Sendungen, die zuhauf die Nachmittage der Privatsender füllen, spielt Nick Hein ein Mitglied der Bestatterfamilie Kaminski. Er schreckt vor keinem noch so makaberen Spruch zurück, und nutzt für das Bizepstraining gerne mal ein paar Urnen. Die Serie gewann 2013 den zweiten Platz beim Formatwettbewerb von ZDFneo und wird hoffentlich in naher Zukunft noch fortgesetzt. Ein gesunder Zustand von Nick Hein vorrausgesetzt.

Nam Vo

Nam Vo ist ein sehr erfolgreiches Fitnessmodel mit hoher Reichweite auf seinen Social Media-Kanälen. Durch seinen unglaublich durchtrainierten Körper (nur 6% Körperfett!) wurde auch Rocky-Darsteller und Actionlegende Sylvester Stallone auf den jungen Münsteraner aufmerksam. Nam Vo war einer von 12 Teilnehmern in der neunten Ausgabe der Serie Ultimate Beastmaster. Ähnlich wie bei der Kult-Show Takeshis Castle und dem modernen Ableger Ninja Warrior müssen die Teilnehmer einen kraftraubenden Parcours absolvieren. In der Episode mit dem imposanten Namen „The Last Call“ schaffte es Nam Vo nach drei beeindruckenden Durchgängen ins Finale. Hier unterlag er nur ganz knapp dem Amerikaner Ken Corigliano, der mit 20 Punkten Abstand den Sieg holte. Nam’s Performance rief zahlreiche Unternehmen auf den Plan, die seitdem mit ihm als strategischen Werbepartner zusammenarbeiten.

Saki

Athanassios Kotsabassidis wird von allen nur Saki genannt. Er ist ein Freestyle-Fußballer und Christiano Double mit extrem hoher Reichweite über seine Social-Media Kanäle. Seine verblüffende Ähnlichkeit mit CR7 rief auch den Pay-TV Sender Sky auf den Plan. Dank des Bezahlsenders stand er für den Trailer des Champions-League Finals 2014 vor der Kamera. Grinsend gestand Saki gegenüber dem „Rhein-Main Extra Tipp“  nach dem Shoot „Ich bin froh, dass es Real geschafft hat! Hätte Bayern gewonnen, hätten sie Thomas Müller doublen müssen“.  Allerdings kam es am Ende zum Madrider Stadtderby und der Frankfurter  konnte seine Fähigkeiten gegen ein Diego Costa-Double unter Beweis stellen. Seitdem ist Saki mit seinem Unterhaltungstalent ein gefragter Gast auf Veranstaltungen und Fußballcamps.

Alle hier vorgestellten Sportler haben ein Profil auf der Plattform Sponsoo. Sponsoo ist Europas größter Marktplatz für Sport-Sponsoring. Nehmen Sie gerne per E-Mail an support@sponsoo.de unverbindlich Kontakt mit uns auf, oder klicken Sie sich durch unsere Datenbank. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden Sportler. Unsere Datenbank mit über 5.000 Sportlern und Vereinen bietet dabei eine reichhaltige Auswahl an spannenden Möglichkeiten. Wir helfen auch bei der Erstellung von Verträgen und bei der Nachbereitung von Sponsorings. Sprechen Sie uns an!