Nachdem sich im vergangenen Jahr die Denver Broncos und die Panthers aus Carolina im Super Bowl 50 gegenüberstanden, nähert sich das populärste Einzelsportevent des Jahres mit großen Schritten. Welche beiden Mannschaften sich am 5. Februar im NRG Stadium in Houston, Texas gegenüberstehen werden, ist zur Zeit noch völlig unklar.
Folgende Dinge stehen allerdings schon fest:

Die Fans beider Teams werden sich die Woche auf der „NFL Fan Experience Driven by Genesis“ vertreiben, sich die „Ford Pre-Game Show“ anschauen und sich im „NFL Shop at Super Bowl presented by Visa“ mit Fanartikeln eindecken, ehe in der Halbzeit Weltstar Lady Gaga ihre Künste im Rahmen der „Pepsi Zero Sugar-Halbzeit Show“ präsentieren wird.

An den Bildschirmen werden wieder die größten Marken um die Gunst der Fernsehzuschauer buhlen. Rund 112 Millionen US-Amerikaner werden das Finale der Profiliga NFL am Fernseher verfolgen. Diese immense Reichweite hat selbstverständlich seinen Preis: Bis zu 5 Millionen US-Dollar müssen Unternehmen wie GNC, Febreze, Mr. Clean und Busch auf den Tisch legen, um sich im Rahmen eines 30-Sekunden Werbefilmchens präsentieren zu dürfen. Witzig soll es sein und  im Gedächtnis der Verbraucher muss der Spot einen festen Platz bekommen.
Nach dem eigentlichen Spiel geht für viele Zuschauer die eigentliche Diskussion erst los! In der Altersgruppe der 18 bis 30-jährigen liegt das Interesse für die eingespielten Werbespots sogar vor dem Interesse für den Gewinner der Endspiels.

Es wird oft nicht darüber gesprochen welcher Quarterback für die meisten Yards geworfen hat oder welcher Linebacker für das kraftvollste Tackle gesorgt hat.  Am Montag nach dem großen Spiel laufen Shows über die „Top-10 Super Bowl Spots“ im Fernsehen und in den Mittagspausen der Nation wird über die oft humorvollen, manchmal mahnenden aber immer hochwertig produzierten Marketing-Maßnahmen gesprochen. Die Ergebnisse solcher Shows bestätigen bewährte Tricks: Kinder, süße Tiere, oder Gastauftritte von Prominenten (die sich im besten Fall selber nicht ganz ernst nehmen) funktionieren immer und hinterlassen den besten Eindruck.

Aber wer als deutsches Unternehmen an einem Engagement im American Football interessiert ist, muss nicht immer zwingend über den großen Teich schauen.
Auch in Deutschland erfreut sich der aufregende Kontaktsport immer größerer Beliebtheit. So können interessierte Unternehmen schon für einen vierstelligen Betrag an den Banden der Kieler Hurricanes werben. Die Hurricanes spielen in der höchsten deutschen Spielklasse, der GFL, und repräsentieren den US-Sport auf höchstem Niveau.
Sollten Sie über ein geringeres Werbebudget verfügen, ist eine strategische Partnerschaft in der GFL trotzdem nicht unmöglich.
Die Hamburg Huskies bieten zum Beispiel ein Engagement als Förder-Partner für rund 500 Euro an.  Somit können interessierte Firmen schon ab einem geringen Betrag von der Strahlkraft des American Football in Deutschland profitieren.
Das Niveau der Vermarktung eines Super Bowls wird in Deutschland natürlich noch nicht erreicht. Allerdings wird der Sport immer populärer und ausverkaufte Stadien sind in naher Zukunft durchaus möglich. Hier gilt der Grundsatz: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

 

Wenn Sie Interesse an einem Engagement im Football haben, nehmen Sie gerne per E-Mail an support@sponsoo.de unverbindlich Kontakt mit uns auf, oder klicken Sie sich durch unsere Datenbank.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl von passenden Sport-Projekten.