Vorsicht vor Betrügern! In letzter Zeit häufen sich Berichte, dass es sogenannte „Geldwechsel-Betrüger“ auf den Sport-Bereich abgesehen haben.

Die Täter treten als vermeintliche Sponsoren auf, die meist ohne große Verhandlung das teuerste Sponsoring-Paket buchen möchten. Häufig handelt es sich um ausländische Unternehmen, die zum Beispiel in London sitzen. Zur Anbahnung des Sponsorings wird ein Treffen im Ausland vorgeschlagen, zum Beispiel in Paris, Amsterdam oder Mailand. Durch das Übernehmen von Reisekosten für Flug, Unterkunft, Hotel, etc. wird das Misstrauen abgebaut.

Vor Ort wird meist ein prestigeträchtiges Hotel oder Restaurant als Treffpunkt vereinbart, um weiter Vertrauen zu schaffen. Im Gespräch eröffnen die Täter dann jedoch, dass das Sponsoring nur stattfinden kann, wenn vorher in einem neuen Termin die Sponsoring-Summe von einer Fremdwährung (Schweizer Franken, Britische Pfund) in Euro umgetauscht wird. Bei diesem Tauschgeschäft erhält das Opfer entweder Falschgeld oder einen Koffer mit Papierschnipseln. Falls das Opfer sich weigern sollte, sein Geld zu übergeben, wird laut bayerischer Polizei „mit leichter Gewalt oder vorgehaltener Waffe nachgeholfen“.

Auch wir wurden von vermutlich unseriösen Anbietern kontaktiert, die über uns Kontakt zu Sponsoringnehmern aufbauen wollten. Selbstverständlich haben wir diese Anfrage abgesagt. Wir prüfen jeden potenziellen Sponsor und leiten nur die Angebote weiter, die uns seriös erscheinen. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfehlen wir, alle Sponsoring-Anfragen über uns bearbeiten zu lassen und zum Beispiel vom „Über mich“-Teil der Facebook-Seite, oder von der eigenen Website für Sponsoring-Anfragen auf das Sponsoo-Profil zu verlinken. Ansonsten gelten die Tipps der bayerischen Polizei:

Was kann man tun, um nicht auf Betrüger hereinzufallen?

  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn ein Käufer bereitwillig auf den von Ihnen veranschlagten Kaufpreis eingeht, ohne zu verhandeln.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn die Kaufzusage ohne vorherige Besichtigung des Kaufobjektes erfolgt.
  • Stellen Sie die Personalien Ihrer Geschäftspartner fest. Geben Sie sich nicht mit einer (ausländischen) Handynummer zufrieden.
  • Lassen Sie sich stets Ausweisdokumente Ihres Geschäftspartners zeigen und notieren Sie die Daten.
  • Überprüfen Sie, wer Ihr Geschäftspartner ist und wer dahinter steht. Gibt es die Firmen?
  • Lassen Sie sich von dem scheinbar seriösen Aussehen und Auftreten der Täter nicht beeindrucken.
  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Bei unseriösen Angeboten steht nur der Täter unter Zeitdruck.
  • Vorsicht beim Angebot eines Devisen-Tauschgeschäftes.
  • Werten Sie es als eindeutigen Hinweis auf betrügerische Absichten, wenn dem eigentlichen Verkauf insbesondere ein Devisenumtauschgeschäft vorausgehen soll.
  • Typisch sind kleine Einstiegsgeschäfte, um Ihr Vertrauen zu gewinnen. Lassen Sie sich von dem vermeintlich schnellen Gewinn nicht zu Folgegeschäften hinreißen.
  • Je höher der versprochene Gewinn, desto mehr Vorsicht ist geboten.
  • Werden Sie stutzig, wenn jemand Geld gegen Geld mit hohem Verlust tauschen möchte!
  • Höchste Alarmstufe besteht, wenn die Geschäftsabwicklung im Ausland stattfinden soll. (Sprachprobleme, Gerichtsstand, Anzeigenerstattung)
  • Erstatten Sie eine Anzeige, selbst wenn Sie nur einen solchen Kontakt hatten, ohne bereits geschädigt zu sein.

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